Greenpeace: Keime in der Gülle

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Konventionelle Massentierställe sind Brutstätten für resistente Erreger. Greenpeace hat 19 Gülle-Proben aus deutschen Schweineställen ins Labor geschickt. In den meisten Proben waren sowohl Antibiotika als auch multiresistente Keime nachweisbar. Wenn man die Lebensbedingungen in den Schweineställen sieht, verwundert es nicht, dass viele Tiere krank sind.

 

„Die Lösung lautet aber nicht immer mehr Antibiotika, sondern mehr Platz, Auslauf, frische Luft und Stroh. Doch das steigert die Kosten der Landwirtinnen und Landwirte. Solange der Einzelhandel die Preise für Fleisch drückt, wird sich an der Tierhaltung kaum etwas verbessern“, sagt Greenpeace.

 

Den kompletten Greepeacebericht lesen Sie hier

Den Detailbericht über die Laborergebnisse finden Sie hier

 

Greenpeace fordert:
„Weniger Fleisch, dafür bessere Qualität:
Fleisch in Bio-Qualität ist teurer als konventionell erzeugte Fleischprodukte. Aber es lohnt sich! Wer viel Gemüse isst und seltener Fleisch genießt, lebt gesünder. Denn zu hoher Fleischkonsum kann zu Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gicht, Rheuma und bestimmten Krebsarten beitragen.

Billiges Fleisch kommt uns und unsere Umwelt teuer zu stehen und verursacht Tierleid.

Jetzt müssen Politik, Handel und Verbraucher an einem Strang ziehen und sich für eine bessere und gesündere Tierhaltung stark machen!
Doch die Billigfleischpolitik von Discountern wie Lidl blockiert diesen Fortschritt“.