Die Quittung kommt

© Ulrich Hermanns

Im Jahr 1991 hat die Bundesregierung die Nitratrichtlinie der EU Kommission mitgetragen. Eine nachfolgende viel zu lasche Gesetzgebung ganz im Sinne des Deutschen Bauernverbandes hat verhindert, dass unser Trinkwasser  -immerhin unser Lebensmittel Nr. 1-  von bester Qualität blieb.

 

Die Wasserwerker klagen schon lange über eine erforderliche kostenaufwendige Aufbereitung des Grundwassers. Nun spricht das Umweltbundesamt in einer Pressemitteilung von einer möglichen Verteuerung des Trinkwassers von bis zu 45% Die Deutsche Medienlandschaft wird unisono ebenfalls berichten.

 

Wer zahlt, dürfte ebenfalls klar sein.

Nein, um Gottes Willen, nicht die Verursacher aus der Landwirtschaft!

Beste Grüße von dort an den Steuerzahler.

 

Stimmen aus den Medien:

DIE ZEIT  —  SPIEGEL   —   SWR Kommentar  —  Huffingtonpost  —  NDR Beitag

Stimmen aus den Umweltorganisationen:

BUND  —  Germanwatch  —  Aktion-Agrar  —  Deutscher Naturschutzring  —  Grüne Liga

 

Zu dieser Problematik weist die Bürgerinitiative immer wieder darauf hin, dass es in der Grafschaft keine Grundwassermessstellen gibt. Folglich ist es für die Vertreter der Landwirtschaft sehr willkommen, fast gebetsmühlenartig zu behaupten, es gäbe in unserem Grundwasser keine erhöhten Nitratwerte.
Was zu beweisen wäre.