Artenvielfalt in der Agrarlandschaft

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© BI Gülle-Stopp

Schon im Januar 2017 wurde das Projekt F. R. A. N. Z.
(Für Ressourcen, Agrarwirtschaft & Naturschutz mit Zukunft)
in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, des Deutschen Bauernverbandes, des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vorgestellt.

Es geht um mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft.

 

Das Projekt wird maßgeblich von der Michael Otto Stiftung durchgeführt und von vielen Förderern und Partnern unterstützt.

 

 

Dieses Projekt ist ein erfreuliches Zeichen dafür, dass die Notwendigkeit einer Umkehr in der industriellen Landwirtschaft, auch bei Entscheidern, erkannt wird. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die hieraus gewonnenen Erkenntnisse mit in die Reform der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ der EU Kommission einfließen würden.

 

Gleichwohl machen wir uns keine Illusionen über eine Umkehr gleich übermorgen.
Die Landwirte und ihre Verbände müssen beweisen, dass es nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleibt!

 

Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt sind nicht neu. Das Problem war bis heute, dass die Angebote von den Landwirten nicht oder nur selten angenommen wurden. Genau hier setzt das F. R. A. N. Z. Projekt an. Man will den Landwirten zuhören, damit die Förderprogramme so gestaltet werden, damit sie für den Praktiker vor Ort auch Sinn machen und die Artenvielfalt fördern.

 

Hier einige lesens- und sehenswerte Links:

Das FRANZ Projekt

Thünen Institut

Netzwerk Lebensraum Feldflur

MDR Mediathek mit einem sehr anschaulichen Beitrag, der die Problematik gut erklärt.