Nitratwerte im Grundwasser

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Grundwasser Meßstelle © Klaus Stotzem

06. August 2017

Die Süddeutsche Zeitung zitiert Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Weyand warnt weiterhin vor einem bedenklichen Nitratüberschuss durch Gülle und Mineraldünger. Verbraucher würden dies in den nächsten Jahren durch höhere Preise zu spüren bekommen.

„Die Vorschriften seien lückenhaft“ und deswegen fordere der BDEW die Bundesregierung zum Handeln auf. Das neue Düngerecht müsse verschärft werden, es greife viel zu kurz. „Die Vorschriften sind lückenhaft und erlauben zu viele Ausnahmen“.

 

Lesen Sie den kompletten Bericht der Süddeutschen Zeitung.

 

In einer gemeinsamen Presseinformation des BDEW mit 10 weiteren Institutionen wird zu „Stoppt die Gülleverschmutzung – Schützt unser Wasser“ aufgerufen.

 

Der BDEW fordert die EU Kommission auf, an der Klage gegen Deutschland wegen zu hoher Nitratwerte festzuhalten. Jeder Bürger kann eine  PETITION  des BDEW unterzeichnen.

 

Inzwischen beklagen die Wasserversorger auch Probleme durch Pestizidbelastung in Talsperren für die Trinkwasserversorgung. Lesen Sie hierzu einen Bericht , ebenfalls Süddeutsche Zeitung.