Dringender Handlungsbedarf

Hohes Risiko für Wild- und Honigbienen bestätigt.

© BLE, www.oekolandbau.de, Bild Thomas Stephan

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA  (European Food Safety Authority) hat drei Insektizide aus der Gruppe der NEONICOTINOIDE untersucht. Es handelt sich um die Stoffe  –Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam-

Es gab schon Untersuchungsergebnisse aus dem Jahr 2013, die aber noch keinen direkten Handlungsbedarf der EU-Staaten auslösten. Durch die neueren Untersuchungsergebnisse bestätigt die EFSA das hohe Risiko für Wild- und Honigbienen.

 

Nunmehr besteht dringender Handlungsbedarf!

 

Leider bestätigt sich immer wieder mangelnde Ernsthaftigkeit zur Bewertung dieser Stoffe. Die Industrie, die Agrarlobby verschanzen sich krampfhaft mit scheinheiligen Argumenten. Die Rendite blendet das Verantwortungsbewusstsein. Schließlich muß das konsequente Handeln des Gesetzgebers verhindert werden. Hier sei auf die  Presseerklärung der Bayer AG hingewiesen und ebenso auf die des Deutschen Bauernverbandes .

 

Die EU Kommission und die Bundesregierung fordern wir unmissverständlich zum sofortigen Handeln auf.

Nur so kann die Politik das seit Jahrzehnten verloren gegangene Vertrauen wieder aufbauen.

 

Linksammlung zum Thema:

Text und Video Bayerischer Rundfunk

Süddeutsche Zeitung

ZEIT ONLINE

NABU

BUND