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© BLE, www.oekolandbau.de , Bild Dominic Menzler

Die neue Düngeverordnung 2017 ist nur ein erster Schritt zur Eindämmung der Nitrat-Umweltbelastung in Deutschland. Auch Regionen in Frankreich stehen schon seit Ende der 90er Jahre unter strenger Beobachtung der EU Kommission. Am 04. September 2014 verurteilte der EuGH Frankreich wegen zu wenig Schutz der Gewässer vor Verunreinigung durch Nitrat aus der Landwirtschaft. Eine der besonders betroffenen „Veredelungsregionen“ ist die Bretagne.

 

Landwirte mit zu hohem Viehbestand im Verhältnis zur vorhandenen Ackerfläche zur „Entsorgung“ der Gülle werden durch hohe staatliche Auflagen gezwungen, mit kostenintensiven Maßnahmen gegenzusteuern.

 

Das ARTE Wissenschaftsmagazin XENIUS berichtet hierzu in einem sehr sehenswerten Beitrag

Gülle: Vom Naturdünger zum Umweltdesaster

 

Vorgestellt wird auch eine dortige Alternative:
Strohschwein-Initiative“
Diese Initiative gibt Verbrauchern eine Wahlmöglichkeit beim Fleischkauf.
Das etwas teurere Fleisch unterstützt den Landwirt bei den Haltungskosten und die Nitratbelastung für die Umwelt sinkt.

© BLE, www.oekolandbau.de , Bild Dominic Menzler

 

Für den interessierten Leser wird auf einen Beitrag von 10/2009 bei Top Agrar online hingewiesen.
Zahlen und Fakten erweitern den Blick auf die „Veredelungsregion“ Bretagne.
Ein PDF Beitrag über zwei Landwirte und zur angewandten Technik kann heruntergeladen werden.

 

 

 

Auf einen weiteren Beitrag des ZDF Magazins  PLANET e  möchten wir ebenfalls hinweisen:
„Der Irrsinn mit der Gülle“

Unter diesem Link finden Sie den Filmbeitrag und eine ausführliche Dokumentation zu den Inhalten.
Im 30-minütigen Beitrag wird der „Irrsinn mit der Gülle“ sehr sachlich dokumentiert.

 

 

Die Bürgerinitiative GÜLLE-STOPP sieht sich einmal mehr mit ihren Befürchtungen und Warnungen bestätigt