05.05.2017

Eintrag der „Bürgerinitiative gegen Gülle-Importe, industrielle Gülle-Lager und Massentierhaltung e. V. “  ins Vereinsregister,
Registerblatt  VR  21540

01.05.2017

Besuch vom Bayerischen Rundfunk zur Dokumentation der Gülleproblematik in der Grafschaft.

25.04.2017

Auf Einladung der West-Flämischen Umweltdachorganisation WMF nahmen einige Vorstandsmitglieder an einer Matinée in Brüssel zur Vorstellung eines Umweltberichts zu möglichen Umweltgefahren und Gefahren für die Volksgesundheit teil. Der Bericht bezieht sich auf das Gebiet West-Flandern mit der höchsten Viehdichte der Welt. Vertreter der Umweltorganisation BMF aus Brabant, Niederlande, nahmen ebenfalls teil und stellten ihren Umweltbericht zur sehr beunruhigenden Lage in Brabant vor. Anwesend waren eingeladene EU Parlamentarier und die Presse. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative, Ulrich Hermanns, stellte in einer kurzen PowerPoint Präsentation die Gülleproblematik in der Grafschaft vor und er verwies dabei auf den Zusammenhang der Auswirkungen der Massentierhaltung in diesen Regionen mit einer hohen Exportrate an Gülle bis in den Kreis Ahrweiler. Die Notwendigkeit einer Europäischen Netzwerkbildung zur Forderung nach einer besseren und umweltverträglicheren Landwirtschaft wurde von allen Teilnehmern begrüßt.

17.01.2017

Mitgliederversammlung.

  • Die Kassenführerin wurde durch die Kassenprüferinnen entlastet.
  • Der Vorstand wurde durch die Mitglieder einstimmig entlastet.
  • Die nochmalig erforderliche Änderung der neuen Satzung wurde einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen angenommen.

06.01.2017

Kreisverwaltung Ahrweiler und Gemeinde Grafschaft haben die Zulassung einer Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz beim Oberverwaltungsgericht RLP beantragt. Das VG hatte mit dem Urteil vom 07. November die Kreisverwaltung verpflichtet, die beantragte Baugenehmigung zur Errichtung des Güllebeckens mit Auflagen und Nebenbestimmunge zu erteilen. Begründet wird die Berufung im Wesentlichen mit drei Punkten:
1. Eine ausreichende Erschließung ist nicht gesichert, (Ausbaulänge, Kurvenradien, Ausbaubreite).
2. Naturschutz/Wasserwirtschaft, (Das Bauvorhaben liegt zu dicht am Bachesgraben und damit am Swistbach).
3. Änderung des Düngemittelrechts durch die laufende Klage der EU Kommission gegen Deutschland.

28.11.2016

Am 25.11.2016 tagte der Grafschafter Bau-, Planungs- und Dorfentwicklungsausschuss in der Kaiserhalle in Vettelhoven. Das Gremium sprach sich dafür aus, einen eigenen Antrag auf Zulassung der Berufung im Namen der Gemeinde als beigeladene Behörde zu stellen.

07.11.2016

Im Urteilsspruch wird die Kreisverwaltung verurteilt, dem Kläger die Baugenehmigung des Güllebeckens zu erteilen unter der Voraussetzung, dass der Kläger den Wirtschaftsweg auf eigene Kosten den Erfordernissen entsprechend ausbaut und für die gesamte Zeit der Nutzung unterhält. Gegen diese Entscheidung können die Beteiligten innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beantragen.

20.10.2016 Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Koblenz in Sachen offenes Güllebecken.

Der Kläger -Landwirt Theo Münch- hatte Klage eingereicht gegen die Kreisverwaltung Ahrweiler.
Die Kreisverwaltung verweigerte eine Baugenehmigung für das Güllebecken wegen nicht ausreichender Tragfähigkeit des Wirtschaftsweges.In dieser Verhandlung erklärte Theo Münch seine Bereitschaft zum Ausbau des Weges auf eigene Kosten.

27.08.2016

Demonstration mit ca. 80 Mitgliedern und Unterstützern gegen Gülleverklappung, Massentierställe und das geplante offene Güllebecken
mit Pressevertretern. Deren eindrucksvolle Berichte mit Fotos über die Ziele der Bürgerinitiative fanden viel Beachtung in der Bevölkerung.

17.08.2016 und nachfolgend bis Ende Oktober

Zeitungsanzeigen mit dem neuen Logo GÜLLE-STOPP
Verteilung unseres neuen Flyers

18.03.2016       

Mitgliederversammlung.

  • Die Kassenführerin wurde durch die Kassenprüferinnen entlastet.
  • Der alte Vorstand wurde durch die Mitglieder einstimmig entlastet.
  • Der neue Vorstand wurde in den einzelnen Funktionen einstimmig gewählt.
  • Neuer 1. Vorsitzender ist Ulrich Hermanns
  • Der Jahresbeitrag wurde auf 12,- € gesenkt.
  • Die neue Satzung wurde angenommen.

27.01.2016

Rücktritt des 1. Vorsitzenden Wolfgang Schächer aus gesundheitlichen Gründen.

Übernahme der Geschäftsführung durch den 2. Vorsitzenden Holger Bäsel bis zu den Neuwahlen.

18.12.2015

Konstituierende Sitzung der AG Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerinitiative.

26.11.2015

Beitrag des Drehteams vom 24.11.2015 im Rahmen der Sendung „Zur Sache Rheinland Pfalz“. Es wurden die Gülleschiffe und deren Entladung in Brohl und der Beitrag unserer Initiative ausgestrahlt. Im Studio wurde die Sendung durch die Moderatorin und Reinhild Benning von Germanwatch begleitet.

26.11.2015

Jahresversammlung der Bürgerinitiative: Die Kassenführerin wurde durch die Kassenprüferin entlastet. Der Vorstand wurde durch die Mitglieder einstimmig entlastet. Mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung wurde beschlossen, die Bürgerinitiative in eine e.V. umzuwandeln. Nach anregenden Beiträgen wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit der Öffentlichkeitsarbeit unserer Initiative beschäftigt.

25.11.2015

Anfrage aus dem Bereich des NDR zu unseren Aktionen.

24.11.2015

Termin mit einem Drehteam des SWR zu unserem Anliegen.

23.11.2015

Kontaktaufnahme einer sich gründenden BI aus dem Raum Gerolstein aufgrund des Films „uns stinkt’s“ aus der Reihe „Mut gegen Macht“ im WDR.

20.11.2015

Gespräch mit Frau Mechthild Heil, MdB und dem Bürgermeister zu den Möglichkeiten, wie die Politik die Anliegen der BI unterstützen könnte.

18.11.2015

Filmbeitrag im WDR: Mut gegen Macht; uns stinkts! Unter Mitwirkung der BI entstand dieser Filmbeitrag in der zeit vom Mai bis September 2015.

30.10.2015

63 Unterschriften zur Unterstützung der Petition.

26.10.2015

3. Wasserprobe am Swistbach entnommen (siehe Tabelle), Analyse durch VSR-Gewässerschutz

18.10.2015

Kontaktaufnahme zum BUND des Ahrkreises. Man spricht eine Zusammenarbeit ab.

09.2015

Leserbriefe in der kommunalen Presse mit den kontroversen Positionen der konventionellen Landwirtschaft (inklusive der Jägervereinigung) und Mitgliedern der BI.

05.09.2015

Gegenbesuch bei der Initiative MensDier&Peel in den Niederlanden.

04.09.2015

Petition gegen Gülletransporte auf deutschen Straßen gestartet und auf Homepage verlinkt.

02.09.2015

Gespräch mit den MdEU Herrn Martin Häusling und Herrn Bas Eikhout in Brüssel.

26.08.2015

Gespräch mit dem Betreiber der Schweinemastanlage in Grafschaft-Esch.

Es wurden in dem Gespräch die gegensätzlichen Positionen formuliert.

22.08.2015

Die neu erstellte Homepage der Bürgerinitiative ist freigeschaltet.

12.08.2015

Erhalt der Laborergebnisse der Wasserprobe. Die Ergebnisse zeigen, dass weiterhin überhöht Nitrat (27,7 mg/ltr), coliforme Keime und AOX (Pestizide) enthalten sind.

27.07.2015

2. Wasserprobe am Swistbach (siehe Tabelle), Analyse durch VSR-Gewässerschutz

27.6.2015

Informationsveranstaltung in Gelsdorf mit der AG Grünlandschutz und der niederländischen Initiative MensDier&Peel.

Zu Beginn der Veranstaltung gab Herr Bürgermeister Achim Juchem bekannt, dass die Kreisverwaltung den Bauantrag zu einem Güllebecken in der Grafschaft am 26.06.2015 abgelehnt hat. Die Information war schon am Morgen in den Zeitungen veröffentlicht worden. Leider gibt die Begründung des Antrages keinen Grund zur Hoffnung auf ein Umdenken der Mandatsträger. Der schlechte Weg macht die Ablehnung einfach. Niemand musste sich gegen die industrielle Landwirschaftslobby stellen.

3.6.2015

Erhalt der Laborergebnisse der Wasserprobe. Die Ergebnisse zeigen, dass überhöht Nitrat (23 mg/ltr), Coliforme, E-colibakterien und AOX (Pestizide) enthalten sind.

20.5.2015

Nachbesprechung bei der AG Grünlandschutz zur Wasserprobenaktion. Die Ergebnisse (einige Tests konnten unmittelbar im Labormobil durchgeführt werden) wurden diskutiert und eine grundsätzliche Einschätzung der Gefährdung durch die massive Gülledüngung auf Mensch und Natur festgestellt.

12.5.2015

Durchführung der Wasserprobenaktion (siehe Tabelle) gemeinsam mit der AG Grünlandschutz, Analyse durch VSR-Gewässerschutz.

Die Aktion wurde ganztägig vom WDR mit einem Drehteam begleitet.

9.5.2015

Besuch des kleinen Parteitages der Grünen in Koblenz. In einem Gespräch mit der Ministerin Frau Höfken wurde wieder auf die durch Güllemassendüngung entstehenden Probleme hingewiesen. Die Massentierhaltung und der Schutz der Gewässer waren weitere Themen.

Die Ministerin sieht ebenfalls diese Probleme und wies auf erste Schritte zur Lösung der Probleme hin:

  • überarbeitete Düngeverordnung und des Vorschlages zur
  • Änderung des Wasserschutzgesetzes.

Die deutschen und europäischen Verwaltungsstrukturen stehen allerdings schnellen Lösungen im Wege.

Wie die Einhaltung der Gesetze und Verordnungen allerdings überprüft und kontrolliert werden können / sollen, bleibt offen. Weder das Geld noch das Personal stehen zur Verfügung. Da sind dann auch der Politik die Hände gebunden!!

6.5.2015

E-Mail an den NABU Bad Neuenahr/Ahrweiler mit dem Vorschlag, sich gegenseitig zu unterstützen.

Der Vorsitzende des NABU Ortsverbandes will dies Thema in der nächsten Sitzung behandeln.

6.5.2015

Im GA ist der Artikel veröffentlicht, mit dem die weiterführende Prüfung des Bauantrages des Herrn Münch bekannt gegeben wird.

5.5.2015

Ministerin Frau Höfken hat auf die E-Mail anlässlich des TV-Beitrages „Schweine für den Müllcontainer“ geantwortet. Im Schreiben ist der Hinweis enthalten, dass sie in RP die Verbandsklage (Tierschutz) gegen tierschädigende Einrichtungen eingeführt hat.

5.5.2015

Mitteilung des Landrates an die BI: Theo Münch hat fristgerecht am letzten Tag die geforderten Unterlagen eingereicht. Die Prüfung des Bauantrages wird fortgesetzt.

4.5.2015

Erstellung des Informationsbriefes #3 mit der Exceltabelle der gemeldeten Gülledüngungen und eine Topo-Karte über die lokalisierten Felder.

29.4.2015

Abschlussbesprechung mit AG Grünlandschutz zum Ablauf der Wasserprobe.

22.4.2015

Erste rabiate Begegnung mit dem die Gülle ausbringenden Lohnunternehmer.

21.4.2015

Seit der 16. KW ist wieder mit aller verfügbaren Ressourcen Gülle auf die Felder gebracht worden. Da die Felder bereits bepflanzt sind, wurde die Gülle in der „Schleppschlauchtechnik“ ausgebracht. Diese Technik verteilt die Gülle zwischen den Pflanzreihen. Die stinkende Brühe verbleibt an der Oberfläche und muss (kann ja auch) nicht eingearbeitet werden.

25.3.2015

Kontaktaufnahme durch eine holländische Initiative „Mens, Dier & Peel“. In der Mail wurde der Beitrag der Landwirtschaftskammer gem. der Futtermittel für holländische Schweine richtig gestellt. Die Schweine werden zu 80% mit Soja aus Südamerika gefüttert.

22.3.2015

Ca. 4 Minuten Beitrag in der Aktuellen Stunde. Neben den Bildern aus Gelsdorf kam auch die Landwirtschaftskammer zu Wort. Wesentliche Aussage des Mitarbeiters: Mit dem Weizen aus Deutschland werden die holländischen Schweine gefüttert, die Schnitzel dieser Schweine werden in Deutschland verzehrt, da ist es ein berechtigter Handelskreislauf, wenn dann auch die Schweinegülle auf unseren Böden verteilt wird.

19.3.2015

Erste Fotos von der Gülledüngung in Gelsdorf. Zwei Videos von der Ausbringung und der Güllebetankung.

16.3.2015

Erste Information über Gülledüngung (Oberhalb des Höhenhofes).

7.2.2015

Seit dem 1.2.2015 dürfen die Äcker (bei entsprechender Witterung) wieder mit Gülle gedüngt werden.

Die BI hat die Mitglieder gebeten, Ausschau nach den Gülletankern zu halten. Werden diese Gülleaktionen bemerkt, so sollten Ort, Zeit und wer (Kfz-Kennzeichen) festgehalten und, wenn möglich mit einem Foto, dokumentiert werden. Diese Informationen werden dann zentral gesammelt.

24.1.2015

Der Kreis wehrt sich gegen die Klage des Herrn Münch und wird durch das Verwaltungsgericht bestätigt.

24.01.2015

Die Kreisverwaltung weist diese Vorwürfe des Herrn Münch aus folgenden Gründen zurück:

  • fehlende Bauzeichnungen mit detaillierten Angaben
    • zum Füllstand des Beckens mit Gülle,
    • zum Sicherheitszuschlag für Regenwasser mit den entsprechenden rechnerischen Nachweisen sowie
    • zu technischen Anlagen.
  • Weiterhin fehlen der naturschutzrechtliche Fachbeitrag, der statistische Nachweis zu den Böschungsflächen.
  • Ebenso ist das Einvernehmen mit der Gemeinde nicht vorhanden.Nach kompletter Einreichung der Unterlagen werden dem Vorhaben angemessen umfangreiche Prüfungen durchgeführt (z.B. Gesundheitsamt, Wasserbehörde).23.1.2015Durch den Landrat Dr. Pföhler wird die BI darüber informiert, dass der Landwirt Herr Theo Münch bereits im August 2014 seinen Bauantrag zur Errichtung des Güllebeckens zwischen Gelsdorf und Vettelhoven reaktiviert hat. Da bisher keine Baugenehmigung erteilt wurde, hat Herr Münch den Kreis wegen Untätigkeit vor dem Verwaltungsgericht verklagt.23.1.2015Pressemitteilung der BI: „Wichtig ist, die Rübe wird dick“ mit Hinweisen auf die gesteigerte Wahrnehmung des Gülleproblems (und damit die Verkeimung der Ackerböden) in der Öffentlichkeit. Vermehrte Berichte im TV und der Presse (z.B. „Die Rache aus dem Stall“ vom 20.11.2014Januar 2015Der Landwirt Theo Münch hat gegen die Kreisverwaltung eine Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgericht eingereicht.17.11.2014Jahresmitgliederversammlung.
    • Die Kassenführerin wurde durch die Kassenprüferin entlastet.
    • Der alte Vorstand wurde durch die Mitglieder einstimmig entlastet.
    • Der neue Vorstand wurde in den einzelnen Funktionen einstimmig gewählt.

06.11.2014

SWF 3, Studio Mainz sendet im „Marktcheck“ um 21:00h einen Beitrag über zuviel Nitrat im Grundwasser. In diesem Bericht wird ein Interview mit der  Bürgerinitiative eingeblendet und von der BI gestellte Fotos von 40t Gülletransporter aus Holland gezeigt.

11.10.2014

Die Rheinzeitung berichtet halbseitig  „Menschen sauer über Gülle-Lkw auf der Grafschaft“ Vor dem Hintergrund der Trinkwasserverkeimung fordert die BI strengere Regeln in der Düngeverordnung und wirft der Kreisverwaltung eine Verharmlosung der Gülleproblematik vor.

01.11.2014

Das Trinkwasser im Kreis AW wird aufgrund einer Anweisung vom Gesundheitsamt mit 0,4 mg Chlor je Ltr gechlort.

09.10.2014

Nach Angaben des Wasserversorgers liegt das endgültig Untersuchungsergebnis des Hygiene-Instituts der UNI Bonn zur Trinkwasserverunreinigung in der Grafschaft und in Bad Neuenahr noch nicht vor.

24.09.2014

Landrat Dr. Pföhler meldet sich fernmündlich bei dem Vorsitzenden der BI und beschwert sich über die Kritik an seiner Öffentlichkeitsarbeit!

Anmerkung: Kreis schreibt: „Der Schacht ist die Ursache“

Die BI fordert ihn auf, die tatsächliche Ursache zu benennen; nämlich die in den Schacht eingedrungene Gülle!.

23.09.2014

Die BI spricht mit der Landwirtschafts-/Umweltministerin von RP, Frau Höfken, und fordert die Landesregierung auf, auf den Bundeslandwirtschaftsminister (CSU) einzuwirken, damit  dieser endlich eine Verschärfung der Düngeverordnung vornimmt.

EU-Norm ist 170 kg/ha, in Deutschland sind bis zu 230 kg/ha möglich.

Die BI bringt klar zum Ausdruck, dass die Mitglieder kein Verständnis haben, wenn weiterhin Ställe zur Massentierhaltung mit Steuergeldern (EU) gefördert werden.

15.09.2014

Das Gülle-Forum  Grünlandschutz in der Eifel meldet sich bei der BI und  wünscht eine Zusammenarbeit.

Die Biologien Frau Dr. Schmidt-Loske wird vom Vorstand zur Teilnahme am Ministergespräch eingeladen und sagt zu.

11.09.2014

Verdacht der Bürgerinitiative bestätigt sich (Rheinzeitung Seite 17)

10.09.2014

Die Bürgerinitiative weist in der Presse auf die möglichen Gesundheitsgefahren hin und äußert den Verdacht, dass die extensive Ausbringung von Gülle eine Ursache sein könne!

01.09.2014

  • Trinkwasserverkeimung durch Kolibakterien in der Grafschaft und Bad Neuenahr
  • Die Bevölkerung wird am 03.09.2014 gewarnt und auf ein Abkochgebot hingewiesen.
  • Dieses wird erst am 15.09.2014 von der Kreisverwaltung aufgehoben.
  • Professor  Dr. Exner vom Hygieneinstitut der UNI Bonn untersucht den Fall.

August 2014

Der Landwirt Theo Münch reaktiviert seinen Bauantrag auf Genehmigung eines offenen Güllebeckens in der Grafschaft mit einem Volumen von 5500 cbm.

15.05.2014

Umfassender Bericht zur Problematik von Gülle aus der Massentierhaltung und die daraus resultierende Gesundheitsgefährdung wurde an die Presse übermittelt.

Anmerkung: ist nicht in der Presse erschienen.

09.05.2014

2000 vierseitige Flyer „Nein zu Gülle-Importen und Massentierhaltung“ werden an Grafschafter Haushalte verteilt.

27.04.2014

Die Arbeitskreise „Gesundheit“  und „Umwelt“ stellen eine aktualisierte Powerpoint Präsentationen auf die Homepage,

Neu gefertigte Transparente „Stoppt Gülle-Importe“ werden in Gelsdorf, Eckendorf und Vettelhoven aufgehängt.

Anmerkung: Einige angesprochene Mitbürgern zieren sich ein Transparent auf ihrem Grundstück zu dulden!

22.04.2014

Generalanzeiger schreibt einen großen Bericht

„Keime: Aus dem Stall auf den Tisch“

20.04.2014

BI platziert Anzeigenserie in der „Grafschafter Zeitung“ mit Hinweisen auf die schädlichen Auswirkungen der Gülleausbringung z.B.:

„Gülle auf die Saat verkeimt den Boden und belastet das Grundwasser mit Nitrat“

16.04.2014

Landwirt Gasber aus Esch gibt den Bau eines Stalles für 1460 Schweine bekannt. Jährlich fallen 2000 cbm Gülle an.

Der Stall wird mit EU-Geldern gefördert!

26.03.2014

Transparent „Stoppt Gülle-Importe“ wird in Vettelhoven gestohlen.

10.03.2014

Der Landrat bestätigt, dass der Bauantrag zurückgestellt wurde, ein Antrag zum Bau einer Biomasseanlage läge nicht vor.

08.03.2014

Herr Münch bringt den Bau einer Biomasseanlage ins Gespräch (Rheinzeitung).

05.03.2014

Güllesee ist Thema im Karnevalsumzug

„Das Letzte was ich Ente brauche, ist ein See aus Stinkejauche“

21.02.2014

Schriftliche Anfrage beim Landrat zum Sachstand verbunden mit der Frage, ob ein Antrag zum Bau einer Biogasanlage vorliege?

31.01.2014

Presse meldet, dass Herr Münch seinen Antrag ruhen lässt.

Er soll jedoch eine Anlage zur Erzeugung von Strom und Wärme prüfen.

Vorstand der BI stoppt vorerst Plakataktion und beschließt weitere Informationen zum Sachstand einzuholen.

29.01.2014

Pressebericht der BI „Gefahren durch Gülle und Massentierhaltung“

öffentliche Aufforderung an Herrn Münch den Bauantrag zurückzuziehen (siehe Blick aktuell und Generalanzeiger)

16.01.2014

BI wird vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt

09.01.2014

4. Mitgliederversammlung

  • Mitgliederzahl 102
  • Mitglieder beschließen Satzungsänderung und Öffentlichkeitsarbeit mit Plakaten und Hauswurfzettel

30.12.2013

WDR 3, TV-Studio Bonn, 19:30Uhr „Lokalzeit“

zeigt Protest gegen Gülleimporte in der Grafschaft und berichtet über Brunnenschließungen bereits vor dem Jahr 2000.

20.12.2013

Ortsbeirat Vettelhoven beschließt Resolution gegen den Bau des Güllebeckens

19.12.2013

Gespräch mit der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und deren agrarpolitischem Sprecher im Landtag von RP, Herrn Dietmar Johnen.

Die Grünen sagen der BI Unterstützung zur Verhinderung des  geplanten Güllebeckens zu, verweisen aber auf die derzeitige Privilegierung nach dem Bundesbaugesetz.

Herr Johnen will prüfen, ob ein offenes Güllebecken in dieser Größenordnung zulässig ist.

Die bereits genehmigte Massentierhaltung in Grafschaft-Esch wird von beiden Seiten als äußerst problematisch angesehen.

10.12.2013

Gespräch mit der CDU der Gemeinde Grafschaft anwesend lediglich Fraktionsvorsitzender Schaaf.

Beigeordneter Schneider und Ortsvorsteher Ackermann CDU sprechen sich gegen Güllebecken aus, sehen jedoch rechtliche Probleme (Regressforderungen des Landwirts) bei Ablehnung im Gemeinderat.

Zur Massentierhaltung in der Grafschaft äußert sich die CDU nicht.

03.12.2013

Ortsbeirat Gelsdorf beschließt Resolution gegen den Bau des Güllebeckens!

02.12.2013

Vorstand führt Informationsgespräch mit der Kreisstagsfraktion der SPD, Teilnehmer kommen aus gesamtem Ahrkreis, Landtagsabgeordneter Marcel Hürter ist anwesend

SPD spricht sich klar gegen Güllebecken aus. (Rheinzeitung 07.12.)

07.11.2013

Einwohnerfragestunde beim Bürgermeister;

BI stellt Fragen zur Aufhebung der ehemaligen Wasserschutzgebiete und zum Umweltschutz in der Grafschaft  (siehe Presseberichte)

23.10.2013

Übergabe der 1111 Proteststimmen gegen Güllelager und Massentierhaltung in der oberen Grafschaft

  • BI erläutert dem Landrat in einer einstündigen Sitzung ihre Bedenken und erhebt Forderung nach Einbindung des Gesundheitsamtes
  • Beide Veranstaltungen werden von Presse und Fernsehen begleitet.
  • Ausstrahlung in der Sendung „Zur Sache Rheinland-Pfalz“ am Donnerstag, dem 24.10.2013, 20:30h mit Stellungnahme der

Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Höffken: „Gülle aus Massentierhaltung ist Sondermüll“

22.10.2013

Demonstration mit Zug zum geplanten Standort

 

21.10.2013

1111  Proteststimmen gesammelt

18.10.2013

Gespräch mit der Fraktion der FWG im Gemeinderat

FWG spricht sich geschlossen gegen Güllebecken aus.

(Rheinzeitung. 22.10.2013)

14.10.2013

3. Mitgliederversammlung

wählt neuen Vorstand und beschließt Satzungsänderung

  • Herr Albert Meiner übernimmt Medienarbeit
  • Leitung der Arbeitsgruppen wird festgelegt
  • Mitgliederzahl der BI bei 76

06.10.2013

Sendung des SWR Landesschau aktuell (90 Sekunden) mit Stellungnahme des Landwirts und der BI

26.09.2013

Bürgerinformation in der Mehrzweckhalle Gelsdorf

  • Einladungen an Landwirt, Bürgermeister, Landrat und Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes (Hans Boes)
  • mehr als 500 Bürger informierten sich, s. Presseberichte
  • Landwirt, Bürgermeister und Landrat nicht erschienen
  • starker Mitgliederanstieg.

24.09.2013

Ortsbeirat tagt

  • Güllelager steht nicht auf der Tagesordnung,
  • Ortsvorsteher bringt dennoch Herrn Münch mit, dieser darf ein von ihm beauftragtes Geruchs-Immissionsgutachten verlesen.
  • Ergebnis: kein Problem gegeben

14.09.2013

2. Mitgliederversammlung

  • Veranstaltung zur Bürgerinformation wird zugestimmt
  • Plakataktionen, Flyer, Unterschriftensammlung
  • Arbeitsgruppen Umweltschutz und Gesundheit werden installiert
  • Information an „Multiplikatoren“ z.B. GSV,  Sauna Holzweiler

13.09.2013

Gespräch mit Wochenspiegel

11.09.2013

Homepage www.Guellesee-Grafschaft.de  wird eingerichtet.

10.09.2013

Start der Öffentlichkeitsarbeit mit Berichten in Generalanzeiger und Rheinzeitung

06.09.2013

Antwort des Bgm.  Ja es gibt einen Antrag, wird von der Kreisverwaltung bearbeitet!

05.09.2013

1. Mitgliederversammlung beschließt Satzungsänderung und Einrichtung einer Homepage

02.08.2013

Schriftliche Anfrage an Gemeinde/Bürgermeister

01.08.2013

Vereinsgründung  BI gegen industrielles Güllelager und ….

sechs Gründungsmitglieder

21.06.2013

Bitte an den Ortsvorsteher von Gelsdorf den Ortsbeirat zu informieren.

Bitte wird zurückgewiesen!

Juni 2013

Gerüchte in der Grafschaft über den Bau eines großen, offenen Lagers für Gülle aus Holland (ca. 5,5 Mio ltr. Fassungsvermögen)

Wasserprobenergebnisse (Ist-Werte)

Datum Nitrat [mg/l] pH-Wert Leitfähigkeit [uS/cm] Eisen [mg/l] Mangan [mg/l] Nitrit [mg/l] AOX [mg/l] Coliforme Keime E.Coli
26.10.2015 22 7,1 546 0,15 0,15 <> 0,01 belastet gering belastet
27.07.2015 27,7 7,7 765 0,16 0,19 0,11 0,01 belastet gering belastet
12.05.2015 23 7,8 613 0,17 0,11 <> 0,04 belastet belastet

Trinkwasserverordnung (Soll-Werte)

Datum Nitrat [mg/l] ph-Wert Leitfähigkeit [uS/cm] Eisen [mg/l] Mangan [mg/l] Nitrit [mg/l] AOX [mg/l] Coliforme Keime E.Coli
50 6,5 bis 9,0 2790 0,2 0,05 0,5 ohne nicht nicht