© Bürgerinitiative Gülle-Stopp

Unsere Gründung erfolgte im August 2013, da ein Großbauer den Bau eines offenen, 5,5 Mio. Liter fassenden Güllelagers beantragt hat.

Im Rahmen der Recherchen zur Feststellung welche Gefahren von Gülle aus der Massentierhaltung ausgehen, fanden wir wissenschaftliche Arbeiten, deren Ergebnisse erschreckend waren.

Fortan wurde das ursprüngliche Ziel -Verhinderung des Güllelagers- erweitert. Unsere nun formulierten Ziele dienen dazu, die Gülle aus der Massentierhaltung als das zu sehen und so zu behandeln, was sie ist und zwar: Sondermüll.

 

 

Im Anschluss an eine Informationsveranstaltung zum Thema Gülle im September 2013, bei dem ca. 500 interessierte Mitbürger teilnahmen, schlossen sich spontan 100 Neumitglieder an. Inzwischen ist die Mitgliederzahl unserer BI stark gewachsen.

Die stete Informationsgewinnung hinsichtlich Gülle aus Massentierhaltung hat uns dazu bewogen eine klare Position gegen die Ausbringung von Gülle aus der Massentierhaltung zu beziehen.

Gespräche mit verschiedenen Ebenen der Politik wurden bereits mit dem Ziel geführt ein Umdenken zu bewirken, um die Gülle aus Massentierhaltung als Sondermüll und nicht als günstiger Wirtschaftsdünger anzusehen.

Um eine größere Zielgruppe erreichen zu können, haben wir uns mit drei weiteren Bürgerinitiativen, eine davon aus den  Niederlanden, auf der Arbeitsebene zusammengeschlossen, um unsere gemeinsamen Ziele zu verfolgen. Die Partnerinitiativen finden Sie hier

Ausschließlicher und unmittelbarer Zweck des Vereins ist die Förderung des Umwelt- und Landschaftschutzes sowie die Abwehr von Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung.

 

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
Aufklärung durch Informationsmaterialien, Informationsveranstaltungen, Vorträge und Pressearbeit, Lobbyarbeit bei Verwaltung und Politik, gewaltfreie Kampagnen, um die Öffentlichkeit über die ethische Verantwortung der Menschen gegenüber den Tieren und die Gesundheitsgefahren durch Großlager von Gülle aus Massentierhaltung zu informieren.

 

links BI Gründer Reinhold Hermann

Beratung und Unterstützung von Personen, die in ihrem nachbarschaftlichen Wohnumfeld von Güllelagerung und Massentierhaltung unmittelbar betroffen sind.

 

Kurzfristig mit weiteren Bürgerinitiativen in Kontakt zu treten, um den Informationsaustausch zu forcieren und mit einer größeren Interessengemeinschaft den Druck auf die Politik zu erhöhen.

Langfristig arbeiten wir an einem Umdenken der Verbraucher, das eine Ablehnung von industriell erzeugtem Fleisch aus der Massentierhaltung zur Folge haben sollte.

Hierfür fordern wir von der Politik eine Änderung der Düngeverordnung, verständliche und nachvollziehbare Kennzeichnung der Lebensmittel, die Aufschluss über die Herkunft und Erzeugung gibt, Einstellung der Subventionen für Massentierhaltung und Förderung der ökologischen Landwirtschaft.

© Bürgerinitiative Gülle-Stopp

Wir möchten Kontakte zu Politik bis in die EU herstellen, um hier Überzeugungsarbeit im Interesse der Verbraucher zu leisten.